Ray of Light

Das gleißende Licht, das von der Straßenlaterne über den Parkplatz und die Vorstadtgärten, durch den Bastrollo, das Arbeitszimmer und die Milchglasscheibe der Tür schließlich per Schlüsselloch nurmehr noch intensiviert ins ansonsten stockfinstere Schlafzimmer geworfen wird und daselbst mit den von ihm geschaffenen gruseligen Schatten einen Carnival of Frights veranstaltet, der jegliches friedliche Eindämmern und Dahinschlummern von Grund auf unmöglich macht, zerstört einen friedlichen Schlummer und damit ein ebenso friedliches Träumen, indem es stattdessen Energien zum Reflektieren und Diskutieren freisetzt, die um Sinn und Zweck einer solchen jenseits von Schlüsselloch, Milchglasscheibe, Arbeitszimmer, Bastrollo, Vorstadtgärten und Parkplatz aufgestellten, gleißendes Licht aussendenden Straßenlaterne kreisen, was den so Denkenden und Assoziierenden in so gewaltigem Maße schwächt, daß er binnen Minuten das Denken und Assoziieren aufgibt und sich stattdessen der Übermacht eines Schlafes hingibt, in welchem er dieses Diskutieren und Reflektieren mit sich selbst – sich selbst und seinem Gehirn, seinem Un- und Unterbewußten – fortsetzt und die Gedanken- und Bilderreihen zu einem glitzernden Scherbenhaufen à la Carnival of Lights verknüpft und schließlich publiziert.

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